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Carp

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Samstag, 4. Oktober 2014, 19:23

Arakawa Under the Bridge

  • Arakawa Under the Bridge



    Name: Arakawa Under the Bridge
    Typ: TV-Serie mit 13
    Genre: Comedy, Romance
    Studio: SHAFT
    Erstausstrahlung: April 2010

    Inhalt:
    Im Mittelpunkt der Handlung steht Ichinomiya Kou, ein Mann, der trotz seiner 22 Jahre schon mehr Geld verdient hat als manch anderer im ganzen Leben. Das hat Kou aber vorallem seinem Vater zu verdanken, denn dieser ist nicht nur im Besitz einer der größten Unternehmen der Welt, sondern hat Kou auch das zum Erfolg führende Familienmotto deutlich eingeprägt: „Stehe niemals in der Schuld von irgendwem.“ Und damit Kou das auch nie vergisst, trägt er sogar eine Krawatte mit eben jenem Spruch.
    Doch Kous geordnetes Leben ändert sich komplett, als ihm eines Tages eine Gruppe Gangster die Hose klauen und diese auf einer Brücke aufhängen. Beim Versuch, seine Hose zurückzuerlangen, fällt Kou ins Wasser, woraufhin die unter der Brücke lebende Nino sein Leben rettet.
    Anders als ein normaler Mensch kann sich Kou über diese Rettung allerdings nicht freuen. Für ihn könnte es eigentlich nichts Schlimmeres geben, als jemanden sein Leben zu schulden. Und so kommt es, dass Kou fortan ebenfalls unter der Brücke leben muss, um seine Schuld zu begleichen.
    Unter der Brücke trifft Kou dann auf allerlei bizarre Gestalten. Neben Nino, die angeblich vom Planeten Venus kommt, haben wir unter anderem noch einen Kappa, eine Nonne mit etwas untypischen Charaktereigenschaften, einen gescheiterten Rocksänger und einen Kerl, der ständig mit einem Rasenmarkierer rumläuft, weil... ach, seht selbst.

    Meinung:
    Tja, Reviews zu Comedy-Anime sind immer so eine Sache, da Humor ja sehr subjektiv ist. Ich persönlich fand Arakawa under the Bridge allerdings richtig lustig, das muss ich sagen. Der Humor ist wohl vergleichbar mit dem von Cromartie, Detroit Metal City oder auch Mitsudomoe. Mit anderen Worten: Größtenteils total verrückte Charaktere, allerlei seltsames Zeug, einiges an Slapstick, aber mittendrin auch immer ein halbwegs normal denkender Charakter, der dafür sorgt, dass sich die Zuschauer mit einer Figur identifizieren können und dass das Ganze nicht zu sehr in die Sinnlosigkeit abdriftet. Ob euch diese Art von Humor gefällt, müsst ihr selbst wissen (oder halt mal reinschauen).

    Und was bietet Arakawa noch so? Auf jeden Fall viele unterhaltsame Charaktere, einige Folgen mit ein bisschen richtiger Story (nichts, was sich über mehr als drei Folgen erstrecken würde, aber ganz nett), ein Soundtrack, der nichts Besonderes ist, aber für diese Sorte Anime voll in Ordnung geht und hier und da sogar etwas... „Gesellschaftskritik“ will ich es eigentlich nicht nennen, aber wer sich genauer mit den Charakteren auseinandersetzt, wird merken, dass der Anime mehr Tiefe aufweist als viele Genre-Kameraden.

    Ansonsten bleibt noch hervorzuheben, dass der Anime von SHAFT ist, und man ihm das auch deutlich ansieht. Wer schon einmal einen SHAFT-Anime gesehen hat, weiß, worauf er sich einstellen kann: Viele ungewöhnliche Schnitte und Perspektiven, hier und da ein plötzlicher Wechsel des Zeichenstils oder der Farbgebung für einige Frames und, nicht zu vergessen, Hiroshi Kamiya, der den Protagonisten spricht. Warum Hiroshi Kamiya in so ziemlich jedem Anime von SHAFT eine Hauptrolle hat, weiß ich nicht so wirklich, aber egal.
    Manche mögen SHAFT nicht so, da unter ihren zahlreichen stilistischen Mitteln die Konsistenz etwas leidet und man ohne diese Mittel schnell erkennen würde, dass die Animationen und Zeichnungen an sich doch eher durchschnittlich sind. Aber Arakawa Under the Bridge als Comedy-Anime profitert meiner Meinung nach nur davon, von SHAFT zu sein, da die o.g. Mittel des Öfteren zum Humor beitragen und den ganzen Anime etwas „schneller“ wirken lassen – es kommt eigentlich nie Langeweile auf.
    Und daher kann ich den Anime auch nur weiterempfehlen.
  • Arakawa Under the Bridge x Bridge



    Name: Arakawa Under the Bridge x Bridge / Bridge*2 / Bridge x2
    Typ: TV-Serie mit 13 Folgen
    Genre: Comedy, Romance
    Studio: SHAFT
    Erstausstrahlung: Oktober 2010

    Inhalt:
    Bridge x Bridge setzt da an, wo die erste Staffel aufgehört hat. Und viel mehr gibt es eigentlich auch nicht zu erzählen. Naja, hier und da gibt es ein paar neue Charaktere, aber im Großen und Ganzen dreht sich - wie schon in der ersten Staffel - immer noch Alles um den verrückten Alltag unter der Brücke.

    Meinung:
    Wie so viele andere Sequels auch kann Arakawa 2 (so nenne ich es einfach mal) leider nicht mit seinem Vorgänger mithalten. Versteht mich nicht falsch, es ist kein schlechter Anime, und wer die erste Staffel mochte, der wird wahrscheinlich auch von der zweiten ganz gut unterhalten werden, aber eben nur „ganz gut“ statt „sehr gut“.
    Ich hatte von Zeit zu Zeit das Gefühl, dass man die besten Jokes, die man auf Lager hatte, halt alle schon in der ersten Staffel rausgehauen hat, und für die zweite Staffel dann auf einige zweitklassige Jokes hat zurückgreifen müssen. Ein anderes Problem sind die Charaktere. In der ersten Staffel noch einer der stärksten Punkte von Arakawa, in der zweiten Staffel... naja, im Großen und Ganzen sind es ja die gleichen, verändern tut sich auch keiner von ihnen, aber einige Charaktere glänzen einfach nicht mehr so stark. Teilweise weil sie schlechtere Gags haben, teilweise weil sie allgemein weniger Aufmerksamkeit kriegen, und teilweise weil ihre Geschichten in Staffel 1 schon „fertig erzählt“ wurden.
    Die neuen Charaktere können das leider nicht ausgleichen. Meiner Meinung nach kommen sie auch bei Weitem nicht an die alten Charaktere ran, aber das könnte auch Geschmackssache sein.
    Was mich ebenfalls gestört hat: Arakawa 1 war in sich ziemlich abgeschlossen, ließ also kaum Fragen offen. Arakawa 2 hingegen beginnt ein paar Handlungsstränge, die einfach nicht zu Ende erzählt werden. Das wäre nicht so schlimm, gäbe es eine dritte Staffel, aber... nö. Gibt es leider nicht. Und nach fast vier Jahren ohne einen Hinweis scheint es auch unwahrscheinlich, dass da noch was kommt.

    Fazit? Hm... Also wer Arakawa 1 mochte, der wird sich das Sequel wohl so oder so anschauen, weswegen dieser ganze Text hier eigentlich hinfällig ist. Wie auch immer: Ich empfehle etwas runtergeschraubte Erwartungen und wünsche viel Vergnügen.

Quelle: myanimelist.net

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